Parkgebühren an Sonn- und Feiertagen abschaffen!
Während der Karfreitagsliturgie im Paderborner Dom mit Erzbischof Dr. Bentz verteilte das Ordnungsamt der Stadt Paderborn draußen auf dem Parkplatz vor dem Dom für 53 Besucher Knöllchen.
Pro Parkverstoß wird ein Verwarngeld in Höhe von 55 Euro fällig. In Summe sind das also 2900 Euro, die den einheimischen Christen abgenommen werden, die nur ihr Auto hinterm Dom abgestellt haben, um mit ihren Familien in die Kirche zu gehen.
Eigentlich gibt es eine Absprache zwischen der Stadt und dem Erzbistum, dass dort an Feiertagen kostenlos geparkt werden dürfe, aber angeblich habe diese Abmachung der Mitarbeiter vom Ordnungsamt nicht bedacht.
Zwar wird die Stadt den Kirchenbesuchern die Parkkosten wohl erlassen, so vermeldet es die Lokalpresse, dennoch sollen, wegen der haushaltspolitischen Misere der Rathauskoalition, bestehend aus inhaltsloser CDU und autofeindlichen Bündnisgrünen, nun auch sonntags Parkkosten anfallen.
Betroffen sind Parkplätze in der Paderborner Innenstadt, in Elsen und Schloß Neuhaus. Ebenfalls wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch bald wieder an der Gebührenspirale gedreht, damit wir Bürger bald wie in Bielefeld für Bewohnerparkplätze bald mehrere hundert Euro zahlen müssen und generell immer mehr Besucher aus dem Landkreis abgeschreckt werden, in Paderborn zu parken und schließlich einkaufen zu gehen.
Wir fordern daher Freiparken an Sonn- und Feiertagen. Die Autofahrer sollen nicht die Opfer der Haushaltsmisere sein, die Schwarz-Grün federführend trotz aller Gegenrede und konservativen Anträgen unserer AfD-Ratsfraktion als „alternativlos“ durchgewunken hat.
Quelle:
Schmitz, Ingo; Karfreitags-Knöllchen ärgern Dombesucher, in: Westfalen-Blatt Nr. 78, Westfälisches Volksblatt, 03.04.24, S.1.

