55 Millionen Euro – und jedes Jahr mehr. 📈
Die wirtschaftliche Jugendhilfe in Paderborn kostet die Stadt 2025 rund 55 Millionen Euro. 2022 waren es noch 36 Millionen. Das ist ein Plus von 53 % in nur drei Jahren. Für 2026 werden schon bis zu 58,5 Millionen erwartet.
Damit macht die Jugendhilfe mehr als die Hälfte des geplanten städtischen Defizits von 106 Millionen Euro aus.
Kinder, die Schutz brauchen, müssen ihn bekommen. Das steht außer Frage. Aber wir müssen genau hinschauen, wo das Geld hingeht:
🔹 Schulbegleitungen: Die Kosten sind seit 2019 von 3,0 auf 7,9 Mio. € gestiegen (+163 %). Pool-Lösungen an Schulen zeigen erste Erfolge, sie müssen schnell ausgeweitet werden.
🔹 Inobhutnahmen: Kinder bleiben im Schnitt 63 Tage, das eigene Ziel der Stadt sind 30. Schnellere Verfahren helfen den Kindern und dem Haushalt.
🔹 Hochkostenfälle: Einzelne Fälle kosten über eine Million Euro im Jahr. Wir brauchen ein striktes Fallcontrolling und schnellere Klärung der Zuständigkeit mit dem LWL, damit die Stadt nicht auf Kosten sitzen bleibt, die andere tragen müssten.
Wir fordern: Kostenbremse statt Blankoscheck. Soziale Unterstützung im Sinne der rechtlichen Vorgaben und solide Finanzen sind kein Widerspruch.

